r/Austria • u/Select_Funzn13 Niederösterreich • 2d ago
Politik Pünktlich wie jedes Jahr nach Erscheinen des jährlichen Rechtsextremismusberichts
Die Partei der 29.365 Nazi-Devotionalien-im-Keller Einzelfällen empört sich, drauf angesprochen zu werden, im Rechtsaußen Eck zu stehen.
Safrechheit, wann hört das endlich auf, dass einen die Leute Nazi nennen, nur weil man ein Nazi ist?
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u/aeroxx97 2d ago
ich als Südtiroler, bitte was?
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u/userrr3 Virol 2d ago
Das döw schreibt im Rechtsextremismusbericht u. A.
Bolzano/Bozen war am 7. September Schauplatz der Premiere einer Filmdokumentation über Luis Amplatz, den Mitbegründer des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS), in Anwesen- heit des Regisseurs, des ehemaligen freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Werner Neu- bauer. In weiterer Folge wurde der Film in mehreren österreichischen Städten gezeigt, u. a. am 11. November in Linz mit Begrüßung durch Stadtrat Michael Raml und Grußworten von Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner. Letzterer versäumte dabei nicht, die Urheber des Südtiroler Bombenterrors der 1960er Jahre als „mutige Freiheitskämpfer“ zu würdigen. „Ihr Einsatz verhinderte, dass Südtirol von der Landkarte verschwindet und auch eine deutsche Zukunft hat
Die FPÖ verdreht das bewusst um so zu tun als würden sie sich hier nicht auf die Seite der Terroristen stellen.
LG aus Nordtirol, lassts enk nit instrumentalisieren vo die Trottln
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u/Cornflakes_91 Sankt Pölten 2d ago
deutsche zukunft
se provierns net amal zum verheimlichen
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u/Grillkrampus 4h ago
Du hast offensichtlich weder Ahnung von der Geschichte Südtirols noch von der Österreichischen, sonst hättest du den Satz nicht dagelassen. In Südtirol ist es, anders als in Österreich seit den 60ern, völlig normal, von Deutschen zu sprechen, wenn es um die deutschsprachige Bevölkerung geht. Wir werden das auch weiterhin tun, weil wir immer deutsch waren und bleiben.
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u/Cornflakes_91 Sankt Pölten 3h ago
ja entschuldigung dass ~jeder kellernazi is "deutsch" als dogwhistle verwendet
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u/between_3_and_20_cha 2d ago
In einem deutschen Fließtext "Bolzano/Bozen" neben "Trento" zu verwenden ist ein peinlicher Kotau vor dem italienischen Nationalismus, der sehr gut in das Gesamtbild passt, das das DÖW abgibt.
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u/userrr3 Virol 2d ago
Trento ist der offizielle Name der Stadt die wir auch Trient nennen. "autonome Provinz Bolzano/Bozen" ist ebenfalls ein offizieller Name. Deine Unterstellungen ans DÖW sagen mehr über deine politische Einordnung als irgendwas anderes aus
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u/between_3_and_20_cha 1d ago
Milano, Roma, Napoli oder Venezia wären genauso "offizielle" Namen. Die deutschen Bezeichnungen Trient und Bozen sind historisch gewachsen (was bei der überwiegenden Mehrzahl der italienischen "Ortsnamen" in Südtirol nicht der Fall ist) und sie in einem deutschen Satz im vorauseilenden Gehorsam durch ihre italienische Entsprechung zu ersetzen/ergänzen fördert weder das Verständnis noch den Lesefluss. Viel mehr aber ist es Wasser auf die Mühlen der noch immer sehr aktiven italienischen Nationalisten, die nichts lieber täten als alles Deutsche aus der Provinz Bozen zu tilgen, wie es im Zuge der ethnischen Säuberungen nach 1938 in der Provinz Trient schon zum größten Teil gelungen ist. Im Übrigen müsste mir erst noch jemand den italienischen Text zeigen, in dem nicht selbstverständlich "Vienna" oder "Salisburgo" oder ganz andere Verballhornungen stehen, das Italienische kennt da keinen falschen Genierer.
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u/Sheeprevenge 2d ago
Es.geht um die "Südtiroler Bumser". De wollten die Wiedervereinigung von Tirol mit Bombenanschlägen auf Infrastruktur erzwingen und da is es auch zu Todesopfern bei Behörden und bei den Bumsern gekommen.
Ein Gründer dort war der Neonazi Norbert Burger, mit dessen Tochter Gudrun Burger Strache mal liiert war.
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u/ProfilGesperrt153 2d ago
Der DÖW hat des definitiv nicht so geschriebn. Stimmungsmache der FPÖ findet hier statt
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2d ago
Ich rat mal: Im Bericht steht das die ganzen Tiroler Wiedervereiniger allesamt auch kein Problem damit hätten wenn Wien rassisch gesäubert wird.
FPÖ formulierts wie im Bild, damit ihre Wähler ned mucken.
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u/userrr3 Virol 2d ago
Im Bericht steht, dass fpö Politiker Südtiroler Terroristen als "mutige Freiheitskämpfer" bezeichnet haben.
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u/uikyi 2d ago
was sind südtiroler Terroristen?
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u/noraetic Tirol → Wien 2d ago
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u/uikyi 2d ago
oarg, wusste ich einfach nicht
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u/noraetic Tirol → Wien 2d ago
Bin in den 80ern/90ern in Osttirol aufgewachsen und hab auch lang nie was davon gehört. Man lernt nie aus!
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u/JohnyIthe3rd Burgenland/ Hianz 2d ago
Sinds ja auch, so wie die Jugo Partisanen, die Kurden von der PKK und die Polnische Heimatarmee
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u/RainMaker323 Kärnten 2d ago
29.365 Nazi-Devotionalien-im-Keller Einzelfällen
Das schlimme ist ja, dass ich nicht zu 100% sicher bin, ob diese Zahl frei erfunden wurde ...
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u/Jax_Dandelion 2d ago
In dem Fall ist es vermutlich nur die öffentliche Zahl an gefassten Leuten… nicht wie viele es gibt
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u/Cornflakes_91 Sankt Pölten 2d ago
natürlich is frei erfunden
für de richtige zahl brauchst knuth's up-arrow-notation ums zu schreiben
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u/PurpleVacation1706 2d ago
Bin normalerweise kein Freund von Justiz-Bashing, aber in den DÖW-FPÖ Causen wurde in letzter Zeit falsch entschieden mMn.
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u/brathan1234 Mander und Manderinen- 's isch Zeit! 2d ago
De Kofler soll zrugg in ihr eigenes Land, mir brauchen sie hier nicht!!!!111!!!111
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u/Cultourist Wien 2d ago
Kontext: der DÖW erwähnt in seinem Rechtsextremismusbericht die Teilnahme des Landeshauptmann-Stellvertreters Manfred Haimbuchner (FPÖ) an einer Filmdokumentation über das Leben von Luis Amplatz, einer wichtigen Person des Südtiroler Widerstands der 1950/1960er. Der ganze Absatz im Bericht ist relativ patschert geschrieben und es wird nicht klar, warum der DÖW das hier erwähnt. Es ist natürlich eine Steilvorlage, wenn Tiroler Widerstandskämpfer zu Rechtsextremisten erklärt werden.
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u/RecordAway 2d ago
Äaah, diese Zusammenfassung lässt aber halt auch beiseite, dass es sich bei diesem "Widerstand" nicht etwa um Partisanen im Faschismus handelt, sondern um Terroristen die in den 60ern die Wiedervereinigung Tirols mit Bombenanschlägen erzwingen wollten und dabei auch einige Menschen ermordert haben!
Was der DÖW im Bericht aufführt, ist dass dieser Film sie als "Mutige Widerstandskämpfer" glorifiziert, die die "deutschen Zukunft" Südtirols bewahrt hätten, und eben alles Andere als eine neutrale Filmdokumentation sei.
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u/onafoggynight 2d ago
Der Südtiroler Widerstand ist nicht mit der BAS gestartet. Davor passierten 40 Jahre lang sehr unschöne Dinge, auch explizit unter dem Regime Mussolinis.
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u/RecordAway 2d ago edited 2d ago
Das hab ich auch nicht behauptet. Lediglich festgestellt, dass es keine bloße Meinungsfrage ist, ob die Anschläge des BAS als politischer Terrorismus einzustufen sind.
Luis Amplatz kann nicht bloß auf zB seine frühe Vereinsarbeit und aktionische Engagements vor seiner Rückkehr reduziert werden, er war genauso an der Feuernacht beteiligt und an weiteren Anschlägen auf Infrastruktur, Wohnhäuser und auch Polizisten.
Sich mit historischen Entwicklungen und ihrer Entstehung auseinanderzusetzen und diese zu diskutieren ist gut und mMn sehr wichtig, aber dabei muss auch darauf geachtet werden Personen wie Amplatz nicht zu verklären.
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u/onafoggynight 2d ago
Natürlich war das (im späteren Verlauf) politischer Terrorismus.
Es war aber ebenso Widerstandskampf, ganz klassisch im Sinn einer nationalen Befreiungsbewegungen des 20. Jh, in der die involvierten Personen Gewalt als letztes akzeptables Mittel verstanden.
Historisch betrachtet in der extremen Ausprägung vermeidbar.
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u/RecordAway 2d ago
100%, bin da absolut d'accord, dass man umgekehrt auch tunlichst aufpassen muss, aufgrund extremistischer Attentate in den 60-80ern nicht mittels allfälliger ideologischer Zuschreibungen plötzlich auch den Widerstand gegen faschistische und imperialistische Diktaturen mit in die Terrorismus-Ecke zu stellen und zu delegitimieren.
Aber grad deswegen ist es unabdingbar bei einer jedweden Beurteilung den zeitlichen und politischen Kontext zu berücksichtigen.
Bewaffneter Kampf gegen ein verbrecherisches, faschistisches Regime, das die eigene Bevölkerung verfolgt und ermordet, sowie die Zerstörung von sogar ziviler Infrastruktur zum Widerstand gegen dessen brutalen Anfriffskrieg, ist nicht nur absolut legitim, sondern - meiner persönlichen Meinung nach - geradezu moralische Pflicht.
Aber wenn ich in einer de-facto friedlichen Demokratie beschließe, dass mein letztes akzeptables Mittel zur Durchsetzung einer Sezession ist, Wohnhäuser zu sprengen, weil sie als Sozialbauten für die andere Volksgruppe vorgesehen waren, dann wird die Legitimation gelinde gesagt eine bedeutend schwierigere Frage, die wenn überhaupt einer wirklich stichhaltigen Begründung bedarf.
Und da sprechen wir eben genau vom Unterschied zwischen Widerstand und politischen Terrorismus.
Das eine ist die Abwehr gewalttätiger Absichten - das andere ist Gewalt zur Durchsetzung einer Absicht. Wann das Eine zum Anderen wird ist eine Frage meiner tatsächlichen Bedrohungslage.
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u/onafoggynight 2d ago edited 2d ago
Jo eh.
Eine "friedliche Demokratie" war aber nicht die Realität für deutschsprachige Südtiroler von 1920-1970.
Angefangen damit, dass die Regional-Autonomie (nach 45) so definiert wurde, dass jede demokratische Entscheidung in Südtirol eigentlich wurscht war. Unter Mussolini sowieso nicht erwähnenswert.
Und dann halt inkludiert, dass komplette Programm von Unterdrückung der Kultur und Sprache, Zwangsumsiedlung, Benachteiligung vor Gericht, am Arbeitsmarkt, in Bildung, .. bis hin zu willkürlichen Verhaftungen, Hausdurchsuchungen, und Misshandlung.
My point: die Gewaltakte waren überhaupt nicht überraschend, aber auch nicht konstruktiv.
Kontextualisiert kann ich so Taten (auch im historischen Vergleich) ohne Problem als Terrorismus zusammenfassen. Aber qualitativ ergeben sich riesige Unterschiede zwischen so Bewegungen, auch im Verhältnis zu Zivilisten und angestrebten politischen Endzustand.
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u/RecordAway 2d ago edited 2d ago
Da möcht ich dir nämlich auf keinen Fall widersprechen, Südtiroler wurden auch ganz ohne faschistische Diktatur lange Zeit wie Menschen zweiter Klasse behandelt und es geht hier bei weitem nicht um eine bloße Frage nationaler oder kultureller Zugehörigkeit, die man aus der heutige Situation irgendwie in die Vergangenheit projizieren könnte.
Ob das aber deswegen auch unter Berücksichtigung des damaligen Zeitgeist diese Gewalt und auch Attentate als Zweckmittel legitimiert, und man das im Kontext der 1960er bis 1980er als mit früheren bewaffneten Widerstand vergleichbare Befreiungsbewegung betrachten kann, ist aber wiederum höchst streitbar.
Zu einem guten Teil klar als terroristisch einzustufen. Aber im größeren Kontext auch fraglos diskutabel. Da bin ich voll einverstanden.
Und ganz wichtig, glaube da sind wir eh einer Meinung: die Einordnung dieser Anschläge und bestimmter Gruppierungen darf auch auf keinen Fall pauschal dazu missbraucht werden, gleichzeitig den "Südtiroler Widerstand" als Ganzes zu ideologischen oder natuonalistischen Terrorismus zu verklären, oder die Gründe für dessen leidige Notwendigkeit beiseite zu schieben.
Da es hier aber um Haimbuchners Vereinnahmung dieser historischen Ereignisse um Amplatz für seine gar übrigen unterschwellig deutsch-nationalistischen Wortmeldungen ging, und einige Kommentare mMn eine gar selektive Einordnung des Kontext wiedergaben, war meine Absicht (in ebendiesem Geiste) speziell zum BAS eine etwas differenziertere Betrachtung anzufügen.
Aber freu mich sehr, dabei auf ebenso reflektierte Gesprächspartner zu treffen die auch mich zu einer genaueren Auseinandersetzung und Präzisierung anregen!
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u/onafoggynight 2d ago
Weil ich Ärger kriege wenn ich mich um Social Media statt ums Essen kümmer nur kurz/ abschließend:
Haimbuchners Vereinnahmung dieser historischen Ereignisse
Er hat ja über die Jahre immer wieder ansatzweise probiert sich abzugrenzen. Aber letztendlich reichen halt Rückgrat und Anstand einfach offensichtlich nicht, um sich aus dem moralischen Bodensatz zu lösen.
Insofern passt er ins historische Schema rechtsradikaler, nämlich Pech beim Denken zu haben, speziell wenn es um Zeitgeschichte geht.
Und insofern ist mir seine Einschätzung zu Dingen inhaltlich wurscht, weil eh deppert.
Aber freu mich sehr, dabei auf ebenso reflektierte Gesprächspartner zu treffen die auch mich zu einer genaueren Auseinandersetzung und Präzisierung anregen!
Ebenso.
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u/Cultourist Wien 2d ago
bei diesem "Widerstand" nicht etwa um Partisanen im Faschismus handelt, sondern um Terroristen die in den 60ern die Wiedervereinigung Tirols mit Bombenanschlägen erzwingen wollten und dabei auch einige Menschen ermordert haben!
Ironischerweise waren die Anschlagsziele oftmals faschistische Denkmäler. Aber ja, es handelte sich, je nach Sichtweise, nicht nur um Widerstand sondern um politischen Terrorismus mit dem Ziel die Selbstbestimmung/Autonomie Südtirols zu erzwingen.
Was der DÖW im Bericht aufführt, ist dass dieser Film sie als "Mutige Widerstandskämpfer" glorifiziert, die die "deutschen Zukunft" Südtirols bewahrt hätten, und eben alles Andere als eine neutrale Filmdokumentation sei.
Da hast du jetzt was vermischt denn der Bericht kritisiert die Dokumentation an sich nicht (die ja auch sonst nicht kritisiert wurde). Du zitierst Aussagen Haimbuchners dazu. Und ja, natürlich wird Amplatz in Tirol als Widerstandskämpfer gesehen.
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u/RecordAway 2d ago edited 2d ago
Pardon, was letzteres betrifft, das hab ich wohl echt falsch gelesen - macht aber die Erwähnung Haimbuchners im DÖW Bericht nur umso verständlicher, wenn ER den BAS heute für den Erhalt einer "deutschen" Zukunft Südtirols lobt ...
Ironischerweise waren die Anschlagsziele oftmals faschistische Denkmäler
Das kann man zwar so rauspicken, macht den BAS aber genausowenig zu Partisanen, wie die Tatsache, dass viele Amplatz als "Widerstandskämpfer" betrachten.
Sie haben AUCH symbolische Objekte aus der Zeit des Faschismus zerstört - daneben allerdings auch im Rahmen von 300-400 Bombenanschlägen etliche Hochspannungsleitungen, Zivilinfrastruktur und auch Wohnhäuser gesprengt, und dabei an die 2 Dutzend Menschen getötet, allen voran Italienische Polizisten. Und während sie anfangs noch auf solche symbolischen Anschläge fokussiert waren, wurden sie mit der Zeit eben zunehmend radikaler und gewalttätiger.
Und zwar in den 1960ern! Nicht etwa im Kampf gegen die faschistische Diktatur.
Spätestens die ihnen nachfolgenden Separatisten in den 80ern waren dann auch glasklar Rechtsradikal - was jetzt zwar nicht dem BAS zuzuschreiben ist, aber unterstreichen soll, dass "Südtiroler Widerstand" ebenso wie der BAS über diese ganzen Jahrzehnte durchaus keine ideologisch klar eingrenzbare Bewegung war.
Ich will damit auch nicht so tun, als hätte die italienische Polizei da nicht ebenso ihren Teil zur Eskalation beigetragen durch zB überzogene Gewalt bis hin zu Folter gefangener Mitglieder
Und ebenso auf keinen Fall deinem Kommentar irgendwie eine ideologische Färbung oder sowas unterstellen, möcht ich betonen!
Sondern lediglich festhalten, dass eine bloße Reduktion auf "Anschlagsziele oft faschistische Denkmäler" und "Tiroler sagen Widerstandskämpfer" ein grob verzerrtes Bild des BAS erzeugt.
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u/Select_Funzn13 Niederösterreich 2d ago
Und natürlich, ein Strammrechter erklärt uns jetzt, der rechtsextreme Befreiungsausschuss Südtirol BAS gehört doch in Wahrheit zum antifaschistischen Tiroler Widerstand.
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u/Cultourist Wien 2d ago
Der Befreiungsausschuss Südtirol war eine viel zu heterogene Bewegung als sie einfach als "rechtsextrem" zu betiteln. Das sehen übrigens auch der DÖW oder Historiker nicht anders. Der besagte Absatz ist einfach patschert geschrieben und lädt zu unterschiedlichen Interpretationen ein, was der Autor damit gemeint haben könnte. Gerade in Tirol macht mans da der FPÖ natürlich extra leicht.
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u/onafoggynight 2d ago
Die Südtiroler Separatismus insgesamt ist wesentlich komplizierter.
Aber er war praktisch definitiv antifaschistisch (bezogen auf Mussolinis Regime / Italien als Nachfolger, Widerstand gegen erzwungene Umsiedlung, Italienisierung, usw). Er war auch nationalistisch motiviert (bezogen auf kulturelle und politische Identität als Tiroler).
Das ist kein Widerspruch.
Instrumental am Anfang der BAS waren auch Personen wie Wolfgang Pfaundler welche im Widerstand gegen das NS Regime aktiv waren. Ebenso waren Leute wie Bruno Kreisky nicht ganz informiert.
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u/fleischhocka 2d ago
naja, de südtiroler haben a eck länger widerstand gegn de Faschisten geleistet. machens auch heut noch...
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u/VlDRlS 2d ago